Piraten unterstützen Bildungsstreik


Nicht nur die Schüler und Studenten aus Deutschland sind mit ihrem Bildungssystem unzufrieden: Der 5.11. wurde international als Protesttag begangen, an dem sich die Kritik der Studierenden gegen den immer weiter verstärkten Trend zur Entdemokratisierung und Ökonomisierung der Bildung an Schulen und Universitäten konzentrierte. Vor allem geht es jedoch darum, das Bildungsdilemma, welches wir europaweit vorfinden, ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Der Aufruf unserer Nachbarn aus Österreich erreichte uns leider zu spät, aber hier lässt er sich nachlesen.

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Piraten entern Wismar

Nach erfolgreicher Bundestagswahl legt die Piratenpartei nun auch in Wismar an. Zu den in Westmecklenburg bereits existierenden Stammtischen der Piraten in Parchim, Hagenow und Schwerin gesellt sich jetzt ein vierter in der traditionsreichen Hansestadt, um ein weiteres Piratennest zu etablieren.
 
Das erste Zusammentreffen wird am 05.11.2009 um 19.00 Uhr im Cafe Central, Hinter dem Rathaus 7, 23966 Wismar stattfinden. Wie bei allen Stammtischen freut sich die Piratenpartei auch hier über neugierige Gäste und interessierte Teilnehmer.

Gründung der Hochschulpiraten Greifswald

Altstadtcampus der Uni RostockSchon seit längerem besteht die Absicht eine piratige Hochschulgruppe zu gründen und am Mittwoch den 21.10.2009 ist es so weit. Um 20:15 findet im Lokal “Das Sofa” in der Brüggstraße 29 die Gründungsversammlung statt.

Mit den Hochschulpiraten Greifswald steht ab Mitte dieser Woche einer piratigen Hochschulpolitik in der Hansestadt nichts mehr im Wege.

Bereits beim letzten Stammtisch wurden ausführliche Ziele für die Greifswalder Hochschulpiraten formuliert.

Einige davon sind:

  • Veröffentlichungen im Open Access-Bereich fördern
  • kostenloses Uni-WLAN in der Innenstadt und an von Studenten stark besuchten Plätzen
  • Beseitigung von Fachüberschneidungen im Stundenplan
  • Kapazitäten des Stup.IP-Servers erhöhen

Diese werden auf der Gründungsversammlung sicherlich noch erweitert werden.
Interessierte und Neupiraten sind wie immer herzlich eingeladen.

Bild-Quelle: Wikipedia unter Creative Commons von Sascha78.

Schweriner Piraten: Ein Stammtischbericht

Im "Zeppelin Club" trafen sich kürzlich die Schweriner Piraten zu ihrem Stammtisch. In geselliger Runde und zwischen zahlreichen Bildern der weltberühmten Rockgruppe "Led Zeppelin", wurde Interessantes und Wichtiges besprochen. So wurde zum Beispiel die zurückliegende Bundestagswahl mit samt ihren Ergebnissen ausgewertet. Immerhin erreichten die Piraten Bundesweit knapp 2% aller abgegebenen Stimmen. Ähnliches gilt auch für den Wahlkreis Schwerin - Ludwigslust, in dem es zu beachtlichen 2,2% reichte. Natürlich hatte sich der ein oder andere mehr erhofft, insgesamt aber überwog Zufriedenheit.

 Diskutiert wurde an diesem Abend auch darüber, was man in Zukunft und vor allem in Hinblick auf die in zwei Jahren bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern besser oder anders machen kann und vielleicht auch muß.  Dabei ging es um die konkrete Planung und Umsetzung von Aktionen in Schwerin, um die Piraten und ihre Ziele noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Ins Auge gefasst haben die Schweriner Piraten auch eine gemeinsame Weihnachtsfeier aller Mitglieder und Sympathisanten der Piratenpartei in Mecklenburg-Vorpommern. Denn durch den rasanten Mitgliederzuwachs in den letzten Monaten, kennen sich viele Piraten nur von Mailinglisten oder von regionalen Stammtischen. 

Jene Stammtisch sind natürlich für jeden Interessierten offen. Gäste, Sympathisanten und Neugierige sind immer herzlich Willkommen und können sich direkt mit ihren Ideen oder möglicherweise auch Fragen aktiv einbringen.

2,3% - Wir sagen Danke!

Ein ganz großes Dankeschön an alle Wähler, die den Piraten ihre Stimme - und damit ihr Vertrauen - geschenkt haben. Ein deutliches Zeichen für Bürger- und Grundrechte, Datenschutz und Privatsphäre wurde gesetzt.
Wahlergebnisse in den Wahlkreisen MV's
In Mecklenburg-Vorpommern haben wir am gestrigen Wahlsonntag 2,3% der Stimmen erringen können und liegen damit knapp über dem Bundesschnitt von 2%. Das beste Ergebnis in unserem Land gab es in Greifswald zu bestaunen, wo die Piraten sogar auf 4,3% kommen. Doch auch die Rostocker dürfen sich freuen: Hier sind es immerhin 3,3% der Stimmen. Darauf lässt sich in Hinblick auf die Landtagswahlen 2011 aufbauen.

Wir als Landesverband Mecklenburg-Vorpommern sind über das Ergebnis mehr als froh und möchten uns an dieser Stelle auch herzlich bei allen fleißigen Piraten, Unterstützern und Helfern bedanken, die in den letzten anstrengenden Wochen tolle Arbeit geleistet- und dieses Ergebnis erst möglich gemacht haben.

Piratige Wahlpartys in Mecklenburg-Vorpommern

Am Wahlsonntag, den 27. September finden in unserem schönen Bundesland gleich vier Wahlpartys statt. Alle Piraten, und auch solche die es noch werden wollen, sind natürlich herzlich dazu eingeladen. 

In Rostock beginnt die große Wahlparty mit Buffet ab 17 Uhr im La Casa de Cuba (Barnstorfer Weg 10). In Greifswald trifft man sich zur selben Zeit im Publicity (Steinbeckerstr. 16). Ab 16 Uhr geht es dagegen bereits bei den Neubrandenburgern im Torcafe (Friedländer Tor 1) los. In der Landeshauptstadt Schwerin treffen sich die Piraten ab 16.00 Uhr im Domhof (Domhof 6). 

Infotische in Rostock

In der aktuellen Woche vom 21.09. - 25.09.2009 haben die Piraten in Rostock drei Infotische geplant. Interessierte sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen um die Piraten näher kennenzulernen, Fragen zu stellen, sich zu informieren oder auch einfach nur um ein paar Flyer abzuholen. 


Mittwoch:
11.00 - 18.00 Uhr
Kröpeliner Straße - vor dem Brunnen der Lebensfreude 

Donnerstag: 11.00 - 18.00 Uhr
Lütten Klein - in Höhe des Kinos Cinestar 

Freitag: 14.00 - 18.00 Uhr
Warnemünde - Zwischen Bahnhof W'münde und Brücke

Piratenpartei fordert mehr Transparenz in der Hochschulpolitik

Der Piratenpartei Kreisverband Region-Greifswald fordert mehr Tranzparenz in der Hochschulpolitik. Auschlaggebend dafür ist die Drohung der Vorsitzenden des Senats der Universität Greifswald, Prof. Dr. Maria-Theresia Schafmeister, die den studentischen Senator Sebasian Jabbusch für das Twittern aus einer öffentlichen Sitzung scharf kritisierte. Jabbusch habe die Vertraulichkeit der hochschulöffentlichen Sitzung verletzt, da deren Inhalte nun „weltöffentlich” wären, so Schafmeister. Die Vorsitzende fordert dazu auf, solche Aktionen künftig zu unterlassen, andernfalls müßte das W-LAN im Sitzungsraum abgeschaltet, oder gar mit Störsendern gegen Handys vorgegangen werden.
 
Von diesen Einschränkungen könnte in Zukunft auch das Studentenmagazin webMoriz.de betroffen sein, das ebenfalls aus Sitzungen berichtet. Dies würde neben der Einschränkung der Meinungsfreiheit auch einen Eingriff in die Pressefreiheit bedeuten. Diese Maßnahmen stünden darüber hinaus in Diskrepanz zur Universitätsgrundordnung, die nach § 13 II S. 1 besagt, das Gremien sogar in regelmäßiger und in angemessener Weise über die Arbeit und die Beschlüsse der Gremien die Universitätsöffentlichkeit zu informieren haben. Nichts anderes tut Sebastian Jabbusch. Unterstützung gibt es vom früheren Senatsvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen Matschke und von Rechtsanwalt & Professor für Verwaltungsrecht Prof. Dr. Ernst Fricke, die beide ähnlich argumentieren.
 
Die Piratenpartei fordert daher mehr Transparenz in der Hochschulpolitik, statt die Senatoren in der Ausübung ihrer Informationspflichten zu beschneiden.

U18-Wahl: Piraten ziehen in den Bundestag ein

Mehr als 100.000 Jugendliche simulierten bei dem bundesweiten Wahlprojekt "U-18" die Bundestagswahl und wählten neben den etablierten Parteien auch die Piratenpartei in den Bundestag. Knapp 9% bundesweit und fast 11% in Mecklenburg-Vorpommern gaben ihre Stimme für die Piraten. Ein beachtliches Ergebnis, welches vor allem zeigt, dass die Themen der Piratenpartei bei der jungen Generation großen Anklang finden. Auch wenn ein ähnliches Ergebnis am 27. September nicht unbedingt zu erwarten ist, dürfen wir das Ergebnis der U18-Wahl als absolut positives Zeichen werten.

30 Stunden auf dem Doberaner Platz - Das gläserne Wohnzimmer


Am 15. und 16. September war der Doberaner Platz in Rostock orange. Von 6:00 Uhr morgens bis zum Mittag des drauf folgenden Tages stand das gläserne PIRATEN-Wohnzimmer auf dem Platz, um auf die Wichtigkeit der Privatsphäre und Bürgerrechte eines jeden aufmerksam zu machen. Dieses Ziel wurde mehr als erreicht. Viele Passanten gingen nicht nur neugierig schauend vorbei, sondern kamen auch direkt auf uns zu und fragten uns, was es denn mit diesem Wohnzimmer auf sich hätte. Überraschend war, dass sich einige gleich mit hinein setzten und mit den PIRATEN über die Wahlen, unser Programm generell und über Copyright- und Urheberrechtsgesetze oder Bildungspolitik im Speziellen diskutierten.
 
Dienstagabend gegen 19:00 Uhr versammelten sich ca. 20 PIRATEN zum regelmäßig stattfindenden Stammtisch. Neben diversen Diskussionen über Organisation und Planung gab es vor allem viel Gelächter und freundliche Gespräche. In der lockeren Atmosphäre des zweiwöchentlich Treffens sind Interessierte und Neugierige stets willkommen. Auch zu dieser Runde gesellten sich Passanten, stellten Fragen oder beobachteten uns interessiert.
 

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